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Atelier für Temporäre Architektur und Neue Medien

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Dass die Lücken nun Löcher wurden
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Dass die Lücken nun Löcher wurden

Dass die Lücken nun Löcher wurden

2013

– audio, raum, installation

Dass die Lücken nun Löcher wurden ist eine Audioinstallation. Fünf Gruppen von Mini-Lautsprechern, mit drei, vier oder fünf Lautsprechern verteilen sich großzügig im weiten leeren Raum. Befestigt sind die Lautsprecher auf umständlich hergestellten, filigranen Stahlkonstruktionen. Jede dieser Gruppen bildet eine, für sich selbst stehende Audiocollage; die mit den anderen in Wechselwirkung tritt. Den Audiocollagen liegen zwei Reisen zu Grunde, die durch das H.A. Bockmeyer Reisestipendium ermöglicht wurden. Die erste Reise war eine virtuelle. Eine lange zähe Reise durch unsere Welt in „Google Street View“. Diese Tool suggeriert eine Vollständigkeit der Abbildung unserer physischen Welt, erzeugt Gefühle eines schon mal da gewesen Seins. Trotz dem Bestreben der 1:1 Abbildung der physischen Welt bestehen Lücken. Es entstehen Nichtorte ohne Identität im Virtuellen. An den Rändern Deutschlands wird dies offensichtlich. Die Lücken erscheinen programmatisch, denn hier Enden die Ansichten von „Street View“ vorerst. Fünf Orte entlang dieser Ränder (Grenze zu Polen, zu Tschechien, zu den Niederlanden, Belgien und Frankreich) wurden in der physischen Welt aufgesucht und dokumentiert, unter dem Winkel des zuvor praktizierten virtuellen Blicks. Die fünf Audiocollagen zusammen lassen die Lücken zu Löchern werden, zu bewußt hergestellten Unterbrechungen. Die Positionierung und Ausrichtung der Lautsprecher richtet sich hierbei nach den Blickrichtungen im Virtuellen. Im Ausstellungsraum konkretisiert sich die Konstruktion des Virtuellen und imaginären Raumes. Gesprächsfetzen, Geräusche, die immer wieder verschwinden sowie komponierte Löcher in der Collage ermöglichen die Erfahrung des Unfassbaren.