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Atelier für Temporäre Architektur und Neue Medien

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Duft - Natur und Kultur
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Duft - Natur und Kultur

2014

– exhibition

Die Informationsausstellung im Palmengarten der Stadt Frankfurt am Main beschäftigt sich mit pflanzlichen und künstlichen Düften, deren Entstehung und Bedeutung für die Natur und den Menschen. Inhalte der Ausstellung werden in der Ausstellungsarchitektur aufgegriffen und laden zum Entdecken der Düfte ein. Übergroße Blüten, Insekten, historische Gebäude, Destilationsapparate und Parfumeure bei der Arbeit finden sich in der scherenschnittartigen Ausstellungsarchitektur wieder, die sich wie Duftspuren durch die Galerie West des Palmengartens zieht. Die raumgreifenden Motive aus Biologie, Chemie, und Geschichte werden von opulentem Pflanzengrün ergänzt und teilweise überwachsen. Besucher der Ausstellung tauchen völlig in die Welt der Düfte ein, bewegen sich durch duftenden grünen Dschungel, finden sich mitten im Parfümlabor wieder, wandeln durch grafische Duftgärten und erleben makroskopisch vergrößerte Vorgänge von duftendem Werben um Partner, sowie die Abwehr von Fressfeinden durch Gerüche.
Entlang dieser dreidimensionalen und raumgreifenden Grafiken finden die Besucher, unzählige „Riech-Stationen“, was lebende Duftpflanzen, ätherische Öle, Obstschalen, Samen und künstliche Aromen sein können. Zusammen bilden diese „Riech-Stationen“ eine große, begehbare Duftorgel. Um in der Welt der Düfte nicht den Überblick zu verlieren wurden die unzähligen Dufterlebnisse farblich kodiert und ließen sich so einer von insgesamt 17 Duftnoten zuordnen.
Für eine Ausstellung zum Thema Duft an einem Ort wie dem Palmengarten hieß es eine Haptik zu schaffen, die sich sowohl mit dem Thema, als auch mit dem Ausstellungsort vertragen sollte. Kunsstoffe einzusetzen schloss sich somit von selber aus. Daher wurden Materialien verwendet, die sich entweder kompostieren ließen oder sich für eine sinnvolle Wiederverwertung eigneten. Auf Grund des enormen Umfangs der baulichen Maßnahmen wurde der größte Teil der Ausstellungsarchitektur durch die Verwendung von Stroh-Faser-Platten NovoFibre realisiert, die sich komplett kompostieren lassen.
Fotos von Tim Klausing Tim Klausing