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Atelier für Temporäre Architektur und Neue Medien

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Das Loch im Löffel
Das Loch im Löffel
Das Loch im Löffel

Das Loch im Löffel

2010

theoriearbeit, print

„Das Loch im Löffel“ ist eine vielschichtige und poetische Arbeit, die sich mit dem Schaffenstrieb im Design befasst. Was sind die Motive dafür, etwas zu gestalten? Woher kommt der Antrieb im gestalterische Prozess. In dieser theoretischen Arbeit wird der Schaffensraum von Designern in einem „Dazwischen“ verortet, an einem Ort zwischen den disziplinären Grenzen. Durch subjektive Vorraussetzungen bestimmt, wird das „Dazwischen“ zum Ort und zur Methode. Ästhetische Objektivität wird immer aus dem Subjekt heraus begründet, ist immer ebenso streitbar und funktioniert als Antrieb in der Welt der Gestaltung. Das „Dazwischen“ ist demnach nicht nur subjektiver Ort, sondern funktioniert auch als Methode, die Irritationen hervorbringt und überraschende gestalterische Prozesse ermöglicht.

„Das Loch im Löffel“ (eng.: The hole in the spoon) is a many-faceted and poetic work that deals with the "Schaffenstrieb" (eng.: desire to create) in the field of design. What are the motives to create something? From where stems the impulse in the process of design. In this theoretical essay, the designers' space of creating is located in an "in-between", in a space between disciplinary boundaries. Defined by subjective preconditions, the "in-between" becomes a space as well as a method. Aesthetic objectivity is always reasoned from within the subject, it is always arguable and functions as an impulse in the world of design. The "in-between" is therefore not only a subjective space, but functions as as a method, that yields irritation and facilitates surprising processes of design.